Zucker zum Kaffee - Die Steens aus dem Norden

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Zucker zum Kaffee

Zucker





Historisches zum Zucker:

1841 wurde der erste Würfelzucker von Jakob Christian Rad (Direktor einer Zuckerraffinerie in Böhmen) erfunden. Seine Frau hatte sich beim Herausbrechen von Zuckerstückchen mit einer Zange den Finger verletzt. Sie bot die blutbespritzten Zuckerstücke dennoch den Gästen an, da Zucker zur damaligen Zeit sehr wertvoll war. Daraufhin bat sie ihren Mann, doch Zuckerstücke in kleineren Portionen herzustellen. Dieser erfand darauf hin die Zuckerwürfelpresse und stellte anschließend den ersten Würfelzucker her. Dieser war mit roter Lebensmittelfarbe eingefärbt und diente als Geschenk an seine Frau zur Erinnerung an den Vorfall.

Zucker war lange Zeit ein Luxusgut, nur den Königshäusern und dem Adel vorbehalten. Zunächst aus Ägypten eingeführt, brachte der Islam durch seine Verbreitung in Europa auch den Zucker mit und eine größere Schicht der Bevölkerung durfte an dem Genuß des "süßen Giftes" teilhaben, der Zucker blieb aber noch ein Luxusgut. 1433 pflanzten die Portugiesen auf Madeira erstmals Zuckerrohr an, bediente dann später die Kanaren. Hauptumschlagsplätze waren zunächst Antwerpen und Brügge (Belgien zeichnet sich ja noch heute als Paradies für Süßigkeitenfans - u.a. Pralinen und Schokolade - aus). Kolumbus nahm Zuckerrohr mit nach Amerika und ließ in auf "Hispaniola" (heute Haiti und die Dominikanische Republik) anbauen. Mit dem Zuckerrohranbau einher ging die Sklaverei. Die Sklaven waren billige Arbeitskräfte, Leben und Gesundheit waren nicht viel wert, so verloren von ihnen bei der Arbeit Gliedmaßen oder gar das Leben.
1838 wurde die Sklaverei verboten, was durch den ab 1800 in Deutschland begonnenen Anbau von Zuckerrüben mit begünstigt wurde. Bald gab es Zucker "im Überfluss". Der Massenkonsum war nicht mehr weit.

Zucker ist von einem "Gewürz" zu einem der Hauptnahrungsmittel geworden. In der Konsequenz nahm Diabetes und Adipositas (Fettleibigkeit) drastisch zu. Die Ausgaben, die durch ernährungsbedingte Krankheiten entstehen, belaufen sich jährlich auf ca. 70 Milliarden Euro. Zu diesen "Erkrankungen" darf man auch Karies zählen.

Verbrauch:

In Deutschland lag der Zuckerverbrauch pro Kopf im Jahre 2004 bei 33 Kg, stieg bis auf etwa 36 Kg an und reduzierte sich zuletzt wieder auf 32,1 Kg (2006/2007). Einige Informationsquellen weisen für das Jahr 2010 44 Kg auf.


Die WHO empfiehlt derzeit beim Zuckerverzehr unter 10% der Tagesenergiemenge zu bleiben, was für Erwachsene nicht mehr als 50g bedeuten würde (Kinder 25g).
Zum Vergleich: Ein Liter Limonade enthält ca. 120g, Cola 100g oder Eistee 80g Zucker. Ketchup enthält zu 20% Zucker!

In Deutschland nimmt ein Mensch durchschnittlich 131,o Zucker zu sich, in den USA sind es 166,o, in Japan hingegen nur 77,o.
2012 lautete eine Nachricht, 67% der Männer und 53% der Frauen seien in Deutschland nach einer Studie übergewichtig.


All das ist auch Zucker:
Maltose
Farin
Fructose
Glycose (
Traubenzucker) oder Dextrose
Honig

Isoglucose
Kandis
Karamell

Lactose
Malzextrakt
Süßmolkepulver (Milchzucker)

Zuckersirup
Dann ein paar Sonderformen des normalen Zuckers: Puder-, Einmach-, Würfel-, Vanille-, Rohr- oder der Zuckerhut (Feuerzangenbowle)


Was sagt die   Zuckerwirtschaft
zu dem Thema?

Für alle die, die nicht ohne Zucker in Rezepten auskommen:
Kölner Zucker


Wenn Sie wissen möchten, unter welcher Bezeichnung Zucker in Lebensmitteln enthalten ist: Zuckervarianten


Stevia
- Zuckerersatz
Zucker als Heilmittel?
Wo kommen solchen Zuckertütchen her?
Zuckerleitfaden
Zuckergegner
Zuckerhaltige Getränke in Deutschland

Schnellübersicht:

01 Zuckerpäckchen 01 (länglich)
02 Zuckerpäckchen 02 (länglich)
03 Zuckerpäckchen (mit Tasse)
04 Zuckerpäckchen (besondere Formen)
05 Zuckerpäckchen (Rechteckformen)
06 Zuckerpäckchen (Quadratformen)
07 Zuckerpäckchen (Hochkantformate)

 
 
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