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Streichhölzer

Das erste Zündholzetikett stammte wohl von dem englischen Apotheker John Walker. Bereits 1830 warb er für seine „Friktionshölzer“ mit dem Hinweis, selbst König William IV. benutze diese. Weite Verbreitung erlangten besagte Etiketten aber erst mit der Erfindung der sogenannten Sicherheitszündhölzer um 1850. Diese waren ungiftig und schwerer entflammbar als ihre Vorgängermodelle. Hierin galt Schweden als Vorreiter. Deshalb nannte man diese Hölzchensorte bald auch Schwedenhölzer. Die Etiketten des führenden Herstellers in „Jönköping“ wurden international nachgeahmt, um die eigene Ware als besonders zuverlässig erscheinen zu lassen. Hinzu gefügt wurden auf Ausstellungen errungene Medaillen.
Dabei handelte es sich nicht immer zwangsläufig um tatsächliche Auszeichnungen. Vielfach erfanden die Gestalter der Etiketten selbst diese Würdigungen. Dem Verbraucher sollte Qualität versprochen werden. Zunächst beschränkte sich der Etiketteninhalt auf Schrift und Ornamente. Bald aber erkannten ihre Gestalter die Werbewirkung bunter Bilder.
Schon seit den 1880er Jahren erlangten die in ihrer Gestaltung immer phantasievoller ausgeführten Etiketten einen so breiten Zuspruch, dass sie in Alben aufbewahrt wurden oder in Serienordnung beziehungsweise in Form einer bunten Collage als Wandschmuck dienten. Die Etiketten standen in der Vielfalt ihrer Bilder bald weder Sammelbildern, noch Briefmarken oder Postkarten nach. Der sich auf den Zündholzschachteln offenbarende Mikrokosmos illustrierte zeitgenössische Moden und Ereignisse. Alle Bereiche des Lebens, sei es Mode, technische Errungenschaften, Fauna und Flora oder Sport, waren vertreten. Bald sollten verschiedene Warenzeichen die Qualität des Produkts Zündholz vermitteln. Es handelte sich um Motive, die gemeinhin Attribute wie wertvoll und exquisit verkörpern.

Text entnommen aus: http://www.pixelartist.de/2006/12/26/streichholzwerbung/

 

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